Unsere Partner

 

Die Durchführung dieses international ausgelegten Wettbewerbes wäre ohne die Unterstützung der Partner (WDR und der Stadt Köln) und Sponsoren für die Hochschule für Musik und Tanz nicht leistbar. Die Wettbewerbspartner und -sponsoren unterstützen das Projekt jedoch nicht nur finanziell, sondern auch durch die angebotenen Anschlussengagements, mediale Ankündigungen oder organisatorische Unterstützung.

WDR Funkhausorchester Köln

Das WDR Funkhausorchester Köln ist in seiner jetzigen Form 1947 gegründet worden. Unterschiedliche vorherige Instrumentalformationen entstanden bereits 1927 und fügten sich zum Orchester zusammen. Heute ist dieses Sinfonieorchester europaweit das einzige, das auf Unterhaltungsmusik in ihrer gesamten Bandbreite spezialisiert ist: Musical, Spieloper und Operette, Filmmusik und Nischen der klassischen Musik, Jazz, Computerspiele, Elektronisches und Cross over in unterschiedlichster Farbe. Neben zahlreichen Auftritten in den Konzertsälen Nordrhein-Westfalens bestreitet das WDR Funkhausorchester Köln beliebte Konzertreihen in der Kölner Philharmonie und im Großen Sendesaal des Kölner Funkhauses. In regelmäßigen Sendereihen vor allem bei WDR 4 können Woche für Woche das WDR Funkhausorchester mehr Menschen hören als jedes andere Orchester! Dank moderner Satellitentechnik und Streaming des Radioprogramms im Internet reicht das Angebot über das Sendegebiet hinaus mittlerweile nahezu weltweit. Die Anzahl der Schallplatteneinspielungen, die das WDR Funkhausorchester Köln seit den 1950er-Jahren produziert hat, ist heute äußerst umfangreich. Viele dieser Produktionen konnten internationale Schallplattenpreise gewinnen. Das Wirkungsspektrum des Orchesters hat sich in seiner mehr als 65 Jahre umfassenden Geschichte stark erweitert. In jüngster Zeit hat das Orchester etwa die faszinierende Welt der Computerspielemusik für sich entdeckt und 2012 ein Dubstepprojekt aus der Taufe gehoben. Damit, sowie mit zahlreichen anderen Konzertformen für Kinder und Jugendliche, erreicht das WDR Funkhausorchester Köln stets ein neues Publikum und begeistert auch die jüngsten Hörerinnen und Hörer für sinfonische Musik. Auch neu entdeckte und rekonstruierte Musik gehört zum Programm des WDR Funkhausorchesters - seien es Stummfilmmusiken in Zusammenarbeit mit ZDF/ARTE oder unbekannte Operetten! Auch außerhalb des Sendegebietes ist das WDR Funkhausorchester Köln regelmäßig zu erleben. Beim Rheingau Musik Festival, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern oder dem Internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling sowie den Niedersächsischen Musiktagen. 

Von der Spielzeit 1997/98 bis zum Jahr 2003 war Helmuth Froschauer Chefdirigent des Orchesters. Seinen besonderen Einsatz würdigt das Orchester, indem es ihn nach dem Ende seiner aktiven Dienstzeit zum Ehrendirigenten ernannte. Als Chefdirigenten folgten Michael Jurowski und Niklas Willén. Seit der Saison 2014/2015 ist der Brite Wayne Marshall Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters Köln. 

Alexander Rumpf (Dirigent)

Alexander Rumpf stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt frühzeitig Unterricht in Klavier, Trompete, Violoncello und Orgel. Nach dem Abitur studierte er Dirigieren in Düsseldorf und Evangelische Kirchenmusik in Köln. Entscheidende Impulse erhielt er durch Herbert von Karajan, dessen Assistent er während der Oster- und Sommerfestspiele in Salzburg Anfang der 80er Jahre war. Noch während einer zweijährigen Förderung in der Bundesauswahl des Deutschen Musikrates trat er 1984 sein erstes Engagement am Staatstheater Darmstadt unter GMD Hans Drewanz an. Durch baldige Nachdirigate und eigene Einstudierungen erlangte er erste Repertoirekenntnisse und stieg in den acht Jahren in Darmstadt vom Solorepetitor zum Ersten koordinierten Kapellmeister auf.

Von 1992 bis 1997 war er als Erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Hagen engagiert; es folgte von 1997 bis 2001 die Verpflichtung in gleicher Position am Theater Dortmund, wo er mehrere deutsche Erstaufführungen und zwei Uraufführungen dirigierte.  

Mit Beginn der Spielzeit 2001/2002 wurde Alexander Rumpf zum Generalmusikdirektor am Oldenburgischen Staatstheater ernannt, dem er durch zahlreiche Opernpremieren zu überregionaler Aufmerksamkeit verhalf. Das Konzertleben der Stadt Oldenburg prägte er nicht nur durch die stilbewusste Pflege der Klassik und der großen Symphonik, besonders von Bruckner, Mahler und Schostakowitsch, sondern auch durch langfristig angelegte Zyklen, wie der Aufführung aller orchestralen Werke von Alban Berg. In seinen Komponistengesprächen und Werkstattkonzerten hat er neue Publikumsschichten gewinnen und an die Zeitgenössische Musik heranführen können. Besonders lag ihm auch daran, andere Musikschaffende der Stadt - etwa bei den Aufführungen von Benjamin Brittens „War Requiem“ oder Leoš Janáčeks „Mša Glagolskaja“ - einzubinden.

Nach acht Jahren als GMD hat Alexander Rumpf mit Ablauf der Spielzeit 2008/2009 das Oldenburgische Staatstheater verlassen und ist seither dem Tiroler Landestheater Innsbruck verbunden, davon drei Jahre als Chefdirigent.

Alexander Rumpf gastierte bei renommierten deutschen Rundfunk- und Sinfonieorchestern und an namhaften Opernhäusern wie der Kölner Oper und der Staatsoper Hannover. Im Jahre 2002 debütierte er mit „Der Fliegende Holländer“ an der Deutschen Oper Berlin. Auslandsgastspiele führten ihn u. a. nach Venezuela, Taiwan und zur Mährischen Philharmonie nach Olomouc. Regelmäßig dirigierte er das BBC Symphony Orchestra London. Im November 2004 erfolgte mit Ligetis „Le Grand Macabre“ sein überaus erfolgreiches USA-Debut an der San Francisco Opera. 

Im Frühjahr 2014 dirigierte er die Neuproduktion von Emmerich Kálmáns "Gräfin Mariza" an der Volksoper Wien.

In den nun über dreißig Jahren seiner musikalischen Laufbahn hat Alexander Rumpf eine umfangreiche und zeitnah abrufbare Kenntnis des großen Repertoires erworben. So übernahm er jeweils innerhalb eines Tages am Karfreitag und Ostersamstag 2009 an der Oper Chemnitz die Wiederaufnahme von Wagners "Der fliegende Holländer" und eine Vorstellung von "Tristan und Isolde", sowie am Ostermontag 2015 die Aufführung von Wagners "Lohengrin" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Sein Sinn für orchestrale Klangkultur, seine Fähigkeiten in der Begleitung der Bühne und seine Flexibilität in der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Ks. Brigitte Fassbaender, Uwe-Eric Laufenberg und Bruno Klimek führen zu begeisternden Opernabenden. Im Jahrbuch 2009 der Opernwelt erhielt er eine Nominierung als „Dirigent des Jahres“ für seine Interpretation der „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch.

Von Alexander Rumpf liegen Einspielungen der Opern „Kniefall in Warschau“ von Gerhard Rosenfeld, „Macbeth“ von Ernest Bloch und „Der arme Heinrich“ von Hans Pfitzner vor. Eine CD mit Werken des Oldenburger Hofkapellmeisters Albert Dietrich mit dem Oldenburgischen Staatsorchester ist bei cpo erschienen. Die Mitschnitte der Konzerte mit Brittens „War Requiem“ und Janáčeks „Mša Glagolskaja“ zusammen mit Bruckners „Te Deum“ liegen als Eigenproduktionen des Oldenburgischen Staatstheaters vor. Die Innsbrucker Produktion von Catalanis „La Wally“ ist bei Capriccio als DVD erschienen.

Mit Beginn des Wintersemesters 2015/2016 wurde Alexander Rumpf zum Professor für Dirigieren und Leiter des Hochschulorchesters an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln berufen.

 

 

Stadt Köln

Als eine der ältesten Städte Mitteleuropas verfügt Köln über eine lange, reiche und wechselvolle Musikgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Alle Sparten der Musik sind hier lebendig, von der Alten Musik über das zeitgenössische Musikgeschehen bis hin zu Jazz, Rock und Pop. Wie in keiner anderen Stadt in Deutschland kann in Köln eine musikalische Zeitreise vom Mittelalter bis in die heutige Zeit angetreten werde.

Durch das Mit- und Nebeneinander verschiedener Institutionen, Ausbildungseinrichtungen und der freien Musikszene verfügt Köln über ein in seiner Breite, Qualität und Dichte herausragendes Musikleben. Köln beherbergt mit einer der größten und traditionsreichsten Musikhochschulen Europas und mit der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln herausragende musikalische Ausbildungsstätten. Als einer der besten Konzertsäle Deutschlands öffnete 1986 die Kölner Philharmonie ihre Pforten und ist seitdem als Spielstätte internationaler Orchester und Ensembles begehrt. Mit dem Gürzenich-Orchester und dem WDR-Sinfonieorchester Köln residieren zwei Klang-körper mit überregionaler Ausstrahlung in der Stadt. Neben seinem Sinfonieorchester ist der Westdeutsche Rundfunk mit dem Rundfunkorchester, dem Rundfunkchor und der Big Band ein weiterer Eckpfeiler der Musikstadt Köln. Nicht zuletzt kann Köln wie keine andere deutsche Stadt mit einer besonders vielfältigen, kreativen und lebendigen Musikszene aufwarten. Mit dem neuen „Internationalen Musikwettbewerb Köln“ erhält das Musikleben der Stadt ein weiteres herausragendes Musikereignis. 

Verein der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Tanz Köln e.V.

"Ohne Musik wäre die Welt ein Irrtum" sagte Friedrich Nietzsche. Wie Recht er damit hat! Mit diesem Motto identifizieren sich auch die Förderer der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie streben danach, die herausragende kulturelle Institution möglichst vielen interessierten Bürgern nahezubringen, Freude an der Musik zu entwickeln und diese für andere und für sich erlebbar zu machen.
Die Kölner Hochschule zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Musikhochschulen Europas. Sie bietet eine hervorragende Ausbildung in der vollen Breite aller künstlerischen, musikwissenschaftlichen und musikpädagogischen Disziplinen und Instrumentengattungen, sowie zeitgenössischen Tanz an. Sie ist eine einmalige Institution, die Dozenten und Studierende aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Kulturen zusammenführt. An dieser Schnittstelle von künstlerischer Weiterentwicklung und schöpferischer Performance mitzuwirken, ist für uns nicht nur großes Bedürfnis und Erfüllung, sondern auch eine große Ehre:

  • Wir unterstützen junge Talente mit Stipendien und verfolgen ihre Entwicklung.
  • Wir finanzieren interne und externe Wettbewerbe der Hochschule.
  • Wir finanzieren Projekte mit herausragender Ausstrahlung auf das Kulturangebot in Köln, wie z.B. Opernproduktionen, Tanzinszenierungen, die Mai-Konzerte in der Ursulinenkirche.
  • Wir begleiten die Europäische Akademie für Musik und darstellende Kunst, "Palazzo Ricci", und fördern das Pre-College Cologne, die Talentschmiede für hochbegabte Kinder und Jugendliche.
  • Wir organisieren und finanzieren die Kammermusikreihe "Spitzentöne", in der international renommierte Künstler auftreten, die von ihrer Ausbildung an der Kölner Hochschule profitieren.
  • Wir finanzieren einen LKW für den Transport von Instrumenten und Aufführungsutensilien.

Wir sind also ein engagierter Partner der Hochschule, der auch das Ansehen und die Bekanntheit dieser Institution in der Öffentlichkeit stärken möchte. Dabei stellen wir nicht nur Gelder zur Verfügung, sondern bringen uns auch ehrenamtlich mit Rat und Tat ein. Nicht zuletzt organisieren wir Exklusiv-Veranstaltungen für unsere Mitglieder. Und mit voller Freude genießen wir jeden Tag die vielseitigen Konzerte und anregenden Vorträge in der Hochschule.

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